Die interessantesten Vorhersagen für 2016

Die interessantesten Vorhersagen für 2016


Wir haben uns – aber vor allen den Propheten dort draußen – die Zeit gelassen, die Zukunft aus dem Bodensatz des neujährlichen Kaffees zu lesen und in verschiedenen Artikeln niederzulegen, ehe wir Ihnen hier nun die interessantesten Vorhersagen für 2016 präsentieren. Es ist ein bunter Strauß aus E-Commerce, Online-Marketing und Technologie geworden und wir glauben, dass für jeden etwas dabei ist.

1. 2016 wird die Suchmaschine DuckDuckGo die am schnellsten wachsende sein

Rand Fishkin, seines Zeichens der Gründer und Zauberer von Moz und so etwas wie der SEO Prophet schlechthin, schaut Anfang des Jahres immer wieder ein wenig in die Zukunft. Manchmal trifft er sie ganz gut, manchmal liegt er ziemlich daneben. Aus seinen 10 Vorhersagen für 2016 fanden wir die vorhergesagte Zukunft für die alternative Suchmaschine DuckDuckGo am interessantesten.

Rand sagt DuckDuckGo für 2016 das schnellste Wachstum aller Massenmarkt-Suchmaschinen hervor. Er führt diese Entwicklung zum Einen auf das sehr gute Jahr 2015 zurück, in dem die Suchmaschine seine täglichen Suchanfragen von 5 Mio. im Januar 2015 auf fast 10. Mio im Dezember steigern konnte. Zum anderen führt Rand auch die Verbesserungen am eigenen Algorithmus ins Feld. Verbunden mit den erhöhten Datenschutzbestimmungen des Webservices, wird DDG langsam zur echten Alternative zu Google.

Wenn er nicht gerade selbst professioneller SEO wäre und somit von Berufs wegen an Google gebunden wäre, würde er selbst über einen Wechsel nachdenken.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Wir finden diese Vorhersage besonders interessant, weil gerade in Deutschland der Datenschutz immer stärker unter Druck gerät und sich somit händeringend nach alternativen Diensten umgeschaut wird, die den Nutzern die Hoheit über die eigenen Daten lässt. Sicherlich ist DDG hierzulande noch nicht so bekannt, doch wie so häufig, schwappt vieles, was in den USA erfolgreich ist, auch irgendwann nach Deutschland rüber. Und wenn Rand mit seiner Vorhersagen recht behält, könnte das für DDG sogar recht bald passieren.

Rand Fishkin - Wizard of Moz und SEO Prophet

Rand Fishkin trägt den skurrilen Titel „Wizard of Moz“. Er ist Gründer und ehemaliger CEO von MOZ, Co-Autor einiger SEO-Bücher und Mitbegründer von Inbound.org. Rands Leidenschaft liegt in den Bereichen Content, Suche, und Social Media. Er nutzt aktiv diverse soziale Kanäle, darunter mehrere Blogs, Twitter, Google+, Facebook, LinkedIn und Instagram.

 

Quelle: https://moz.com/blog/10-predictions-for-2016-in-seo-web-marketing

2. Händler transformieren sich weiter – zu Technologie-Unternehmen

Jochen G. Fuchs ist Ressortleiter für den Bereich E-Commerce bei t3n und somit mehr als prädestiniert, eine Vorhersage für den E-Commerce Markt zu machen.

Seiner Meinung nach stehen Onlinehändler 2016 vor allem vor einer technischen Herausforderung. Kaum ein Onliner kommt mehr ohne dediziertes technisches Know-How aus. Als Beispiel führt Jochen die Konversionsoptimierung ins Feld, welche heute eigentlich jeder seriöse Onlinehändler betreiben müsste. Technisch gesehen ist das jedoch alles andere als trivial. Egal ob es um A/B-Tests, oder darüberhinaus sogar um Multivariate-Tests, oder um Personalisierung im eigenen Shop geht, ohne technische Unterstützung ist diese kaum zu realisieren.

Darüber hinaus käme kaum einer mehr mit einem Standard-Shopsystem aus. Stattdessen gilt es auf neue Shoptech-Varianten wie E-Commerce-Plattformen, sowie Commercetools oder E-Commerce-Frameworks wie Spryker umzusteigen, welche aber ohne internes Tech-Know-How und eigene Entwicklung nicht implementiert werden können.

Weiterführend ließe sich dies auch auf die Peripheriesysteme wie ERP-, Warenwirtschaft oder Kassensysteme übertragen, mit denen sich viele Händler nur unwillig bis gar nicht auseinandersetzen. In einer Kolumne hat Jochen dies sehr schön zusammengefasst:

„Das Problem ist die Idee, man sei ‚nur‘ Händler. Das ist der Punkt, der für kleine Einzelhändler aus dem stationären Bereich und für große Handelsunternehmen ebenso gilt wie für kleinere und größere Onlinehändler. Die irrige Annahme, man könne sich vor Technologie drücken. Dafür habe man ja Partner, eine Agentur, einen Integrator, Berater, was auch immer. Diese Zeiten sind vorbei, denn Händler sind zukünftig gleichermaßen Technologie- wie Handelsunternehmen.“

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Auch wir glauben, wie Jochen G. Fuchs, dass Onlinehändler verstärkt technologische Kompetenz besitzen müssen. Der Handel an sich, nämlich das Verkaufen ist durch den „anonymen“ Kontakt mit den Käufern schon seit geraumer Zeit nichtig. Wie die Kunden am besten bedient werden, herauszufinden, was sie zu welchem Zeitpunkt brauchen und mit welcher Ansprache die Produkte angeboten werden sollten, sind Fragen, die der Onlinehändler heute beantworten muss. Dies schafft er nur auf Basis von Daten, die erhoben, ausgewertet und genutzt werden müssen. Technische Systeme spielen dabei eine tragende Rolle, um die notwendige Differenzierung zu gewährleisten. Ohne Kompetenz im eigenen Haus wird dies nur sehr schwierig bzw. nur sehr kostenintensiv umgesetzt werden können.

Jochen G. Fuch – Ressortleiter e-Commerce bei t3n

Nach Jahren im On- und Offlinehandel, ist Jochen G. Fuchs bei t3n für das Ressort E-Commerce verantwortlich. Er Ist gerne auf Reisen, vertreibt sich die Zeit im Zug mit Fantasy und vernichtet literweise Eistee. Dabei ist er ein absoluter Apple Fanboy und schreibt am ersten Fantasy-Roman, VÖ 2027. Oder so.

 

Quelle: http://t3n.de/news/2016-e-commerce-trends-667820/

3. Neuartige Commerce-Konzepte, wie Instant- oder Machine-to-Machine-Payment

Auch der Bereich Payment wird sich 2016 wandeln. Das Fachmagazin für Webprofessionals contentmanager.de hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und sieht im Instant- und im Machine-to-Machine-Payment große Bewegung für 2016. Schon 2015 wurden diese Technologien eingesetzt, doch 2016 werden sie sich erst richtig durchsetzen.

Das Besondere am Instant-Payment ist der Vorteil, dass Zahlungen in Sekundenschnelle beim Begünstigten auf dem Konto gutgeschrieben werden.

Machine-to-Machine-Payment hingegen vereint viele verschiedene Technologien unter einem Wort. Die M2M-Payment-Technologie, die 2015 am meisten Aufsehen erlangt hat, aber als solche gar nicht in den Fokus kam, war der Dash-Button von Amazon, beim dem über einen Button an Haushaltsgeräten entsprechende Güter des täglichen Bedarfs mit nur einem Knopfdruck nachbestellt werden können, inklusive Bezahlung. Der nächste Schritt der M2M-Kommunikation wäre der Kühlschrank, der völlig autark Milch und andere Güter nachbestellt und auch bezahlt.

Auf der anderen Seite stehen die rechtlichen Bedingungen, die einer einfachen Einführung der Systeme im Wege stehen. Themen wie die Authentifizierung der Geräte stehen dabei im Mittelpunkt. Wie kann gewährleistet werden, dass die Geräte nicht missbraucht werden?

Die Europäische Kommission hat sich dieser Problematik bereits angenommen und entwickelt derzeit entsprechende Richtlinien.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Das gezeichnete Szenario ist spannend. Auch wir glauben, dass hierin die Zukunft liegt. Ein anderes Beispiel, welches im Artikel Erwähnung findet, ist das Bezahlen an der Tankstelle, bei dem das ConnectedCar nach dem Tanken automatisch den Betrag überweist. Es sind solche Anwendungsbeispiele, die diese Technologie so interessant machen. Wir sind sicher, dass 2016 besonders die M2M Kommunikation noch stärker forciert wird. Aufgrund der fehlenden gesetzlichen Regularien glauben wir aber, dass sich diese Technologie 2016 noch nicht durchsetzen wird.

Quelle: http://www.contentmanager.de/cms/e-commerce/das-sind-die-wichtigsten-payment-trends-2016/

4. Finanzinstitutionen entdecken die Blockchain-Technologie

Die Seite China.org.cn trägt alle Nachrichten bezüglich Chinas zusammen und präsentiert sie auf seiner Seite. Natürlich dürfen dabei auch technische Entwicklungen nicht fehlen. Und so hat die Seite für 2016 zehn technische Vorhersagen gemacht. Eine davon hat es uns besonders angetan: Blockchain.

Blockchain wird den meisten unbekannt sein. Die Blockchain-Technologie steckt hinter Bitcoin. Ohne Blockchain würde Bitcoin nicht funktionieren. Während Bitcoins jedoch einen zweifelhaften Ruhm genießen und auch ihrem Hype kaum gerecht werden, ist die Blockchain-Technologie über jeden Zweifel erhaben. Der Grund dafür ist der vielseitige Einsatz der Technologie.

Kurzer Exkurs was Blockchain ist: Blockchain ist ein dezentrales, peer-to-peer-basiertes Protokoll, in dem sich nicht nur Geldtransaktionen protokollieren lassen, sondern alle anderen digital darstellbaren Güter, wie Identitäten, Besitzansprüche aber auch klassische Währungen. Durch die dezentrale Verteilung sind die Informationen selbst nicht oder zumindest nur mit ungeheurem Aufwand manipulierbar und gelten deswegen als verifiziert.

Deswegen finden wir dieses Vorhersage für 2016 spannend:

Wie wir in unseren 8 Vorhersagen für 2025 bereits geschrieben haben, wird in die Blockchain-Technologie sehr viel Geld gesteckt. Immer mehr Startups nehmen die Technologie auf, um den Finanzsektor disruptiv in Angriff zu nehmen. Befeuert wird dies durch namhafte Venture Capitalist Gesellschaften, die in der Blockchain Technologie eine Wette auf die Zukunft sehen. Diese Bedrohung haben auch die Banken inzwischen erkannt und suchen Wege, die Technologie für sich selbst nutzbar zu machen. Es wird spannend zu sehen, wie weit 2016 die Technologie Einzug in die Wirtschaft halten kann.

Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2015-12/31/content_37432470_5.htm

5. 2016 werden Virtual Reality und Augmented Reality ein Wirtschaftstreiber

Den meisten werden die Namen Oculus Rift CV1, HTC Vive und Sony Playstation VR nichts sagen. Gamer hingegen fiebern diesen Technologien sehnlichst entgegen. Neben diesen Virtual Reality Brillen, die dieses Jahr gelauncht werden, bringt Microsoft für seine Augmented Reality Brille HoloLens im ersten Quartal diesen Jahres das Development Kit heraus, welches die Grundlage für die Entwicklung von Apps für das Gerät bildet.

Jason Hiner, Chefeditor beim Techmagazin TechRepublic glaubt, dass Virtual Reality dieses Jahr noch häufiger in den Medien präsent wird, als es bereits Ende letzten Jahres der Fall war. Doch die wirklich großen Änderungen, so glaubt er, passieren außerhalb des Aufmerksamkeitsfokus der Öffentlichkeit. Unterhalb des Radars werden kreative Wege gefunden, einen Blick in die Nahe Zukunft der Wirtschafts-IT zu schauen. Sei es beim Anlernen schwieriger Aufgaben im Job, dreidimensionale Datendarstellungen, komplette Multimedia Demonstrationen, medizinische Rehabilitationsmaßnahmen oder im Bereich Verteidigung und militärische Planung.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Ja, auch wir haben in der zweiten Jahreshälfte 2015 vermehrt über VR-Geräte gelesen. Dass diese Technologie auf dem Vormarsch ist, merkt man daran, dass große Namen wie Facebook stark investieren. Oculus Rift wurde 2014 für satte 2 Mrd. von Facebook gekauft, die damit ihren Anspruch eines Zukunftsunternehmen untermauerten. Besonders beeindruckt hat uns die Vorstellung der HoloLens von Microsoft. Während VR-Brillen die Realität komplett ausblenden, blenden Augmented Realität Brillen wie die HoloLens projizierte Bilder über die Realität. Wir sehen eigentlich noch ein viel größeres und kurzfristiges Potenzial. Auch für den E-Commerce.

Jason Hinder – Editor in Chief, TechRepublic

Jason Hiner ist Global Editor in Chief von TechRepublic und Global Long Form Editor von ZDNet. Er schreibt über Menschen, Produkte und Ideen, die unser Leben und unsere Arbeit im 21. Jahrhundert beeinflussen. Zudem ist er Co-Autor des Buches „Follow the Geeks“.

Quelle: http://www.zdnet.com/article/tech-predictions-2016-4-business-trends-to-watch/

6. Data-Driven Design wird stark fokussiert

Charles W. Burgoyne, seines Zeichens Principal Director Data Science bei Frog Design, sieht 2016 eine noch stärkere Fokussierung auf datenbasierte Entscheidungen.

Während die 2000er noch im Zeichen der Datensammlung standen, steht das Jahr 2016 und viele weitere darüber hinaus im Zeichen des Data-Driven Designs, also der Entscheidungsfindung auf Datenbasis. Viele Aktienunternehmen ändern derzeitig ihre Vision aufgrund von Kundendaten. Startups formulieren ihre Produktidee und gestalten das Produkt selbst aufgrund von öffentlich verfügbaren Datensätzen.

Der Handel ist laut Burgoyne der Wirtschaftsbereich, der am stärksten von dieser Entwicklung betroffen ist. Die Beziehung zwischen Händler und Kunde war früher eindirektional. Der Händler musste annehmen, was sich verkaufen würde, präsentierte dies in einer Weise, die er glaubte, dass sie dem Kunden gefallen könne und traf fast alle Entscheidungen auf subjektiven Annahmen beruhend. Mit den Daten ändert sich dies nun nachhaltig. Die Beziehung wird bidirektional. Der Händler weiß nun aufgrund von Daten, was, wie und wo der Kunde kaufen möchte. Das beste Beispiel dafür ist Amazon, welches Machine Learning Algorithmen dafür nutzt, den Käufern datenbasierte Empfehlungen zu unterbreiten.

Diese Entwicklung ist so gravierend, sie zu ignorieren, glaubt Burgoyne, hätte dramatische Auswirkungen. Data Science, Data Design und Data Strategien sind notwendige Tools, um heutigen Usern bei der Kreation und der Auslieferung der Produkte gerecht zu werden. Data-Driven Design ändert die Kauferfahrung fundamental.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Data-Driven Design ist wohl eines der Themen, an denen allerspätestens 2016 niemand mehr vorbei kommt. Benutzerdaten werden inzwischen überall erhoben. Einen Wettbewerbsvorsprung haben die Unternehmen, die diese Daten in Echtzeit auswerten können,und auf Basis dieser im Umgang mit den Kunden nutzen können. Amazon ist da nur ein Beispiel. Wir glauben, dass sich bald die Spreu vom Weizen trennen wird. Die Unternehmen, die Daten analysieren, nutzbar machen und auf Basis dessen ihre Produkte gestalten und jene, die diese Entwicklung verpassen und aus dem Markt ausscheiden werden.

Charles W. Burgoyne – Principal Director of Data Science at frog

Charles W. Burgoyne arbeitet derzeit bei Frog Design als Leitender Direktor der Data Science Abteilung. Davor war er Director of Engineering, Data Science bei Rosetta Stone. Er erforscht die Nuancen der Digitalen Welt, ist ein fokussierter Träumer und hat sich selbst zu Präzision in der Wissenschaft verpflichtet.

 

Quelle: http://frogdesign.com/techtrends2016/

7. Haptisches Feedback wird Wirklichkeit

Wenn Rebecca Blum mit Ihrer Vorhersage für das Jahr 2016 recht behalten wird, dann werden wir bald nicht mehr nur glatte Glasflächen mit unseren Fingern berühren, sondern beim Onlineeinkauf auch schon die Textur der Materialien der Kleidung erfühlen können.

Nach Meinung der Strategin bei Frog Design wird sich die Haptik unserer Geräte, sei es Smartphone, Uhren oder auch Mauspads ändern, so dass wir echte Texturen, Vibrationen und Bewegungen während unserer Interaktionen erfühlen können. Haptisches Feedback ist dabei nicht nur auf den Onlinehandel beschränkt, sondern hat das Potenzial, in vielen Bereichen des Lebens neue Erlebnisse zu schaffen.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Wir glauben, Rebecca wirft einen Blick in die entfernte Zukunft. 2016 wird diese Entwicklung sicherlich noch nicht im Massenmarkt ankommen. Dennoch wäre mit der Haptik ein weiterer wichtiger Sinn ansprechbar, um emotionale Verkaufswelten zu schaffen. Eventuell könnten auch ein paar Prozentpunkt Retourenquoten im Fashionbereich eingespart werden. Wir finden die Vorstellung, Materialen beim Einkauf zu erfühlen sehr reizvoll… wenn es die Materialien denn auch sind.

Rebecca Blum – Strategist at frog

Rebecca Blum arbeitet als Strategin bei Frog Design.

 

 

Quelle: http://frogdesign.com/techtrends2016/

8. Mehr Persönlichkeit durch Messenger-Dienste

Frank Schmiechen, Chefredakteur von Gründerszene, hat es sich nicht nehmen lassen, auch ein Blick in die nahe Zukunft zu werfen. Er schaut sich dabei im Besonderen die Beziehung zwischen Käufer und Verkäufer an.

Nicht ganz zu unrecht kritisiert er, dass Kunden und Konsumenten durch Online-Portale der persönlichen Beziehung zum Verkäufer beraubt wurden. Eigentlich möchten wir alle doch persönlichen angesprochen werden, wie ein guter Freund.

Frank sieht hierfür eine neue Chance in den Messenger-Diensten. Durch Weiter- oder Neuentwicklung von Messenger-Diensten ändert sich alles. Der Messenger Dienst wird nicht nur zur Absprache zwischen Freunden, Bekannten oder Verwandten genutzt werden, sondern direkt zum Einkauf oder zum Geld überweisen. Facebook möchte seinen Messenger in einen völlig neuen Dienst formen. Bereits jetzt nutzen ihn mehr als 800 Millionen Menschen. Doch auch Snapchat und Whatsapp sind nicht untätig. Hier tut sich ein neues Feld für disruptive Ideen auf.

Frank prognostiziert für 2016, dass wir viele alltägliche Aufgaben mit dem Facebook-Messenger erledigen werden. Aus den reinen Chatmaschinen werden personalisierte Universalwerkzeuge, die uns in vielen Bereichen das tägliche Leben vereinfachen werden.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Wenn man sich so die Vorhersagen durchliest, ergibt sich ein spannendes Bild. Die Art und Weise, wie wir in Zukunft miteinander agieren werden, wird wieder persönlicher. Ermöglicht wird diese neue persönliche Beziehung aber durch Technologien und Maschinen. Wenn man die Nutzung von Messenger-Diensten bei den Millennials ansieht, weiß man bereits, dass Frank Schmiechen recht behalten wird. Die Frage ist nur, ob es 2016, 2017 oder 2018 geschehen wird. Doch allzu viel Vorlauf, räumen auch wir dieser Entwicklung nicht mehr ein.

Frank Schmeichen – Chefredakteur von Gründerszene

Frank Schmiechen ist Chefredakteur von Gründerszene. Er begann seine journalistische Laufbahn als freier Sportreporter und Musikkritiker, arbeitete dann als Produktionschef und Chef vom Dienst bei Bild und leitete als stellv. Chefredakteur Welt Kompakt und die Welt am Sonntag.

 

Quelle: http://www.gruenderszene.de/allgemein/2016-post-geht-ab

9. Verschmelzung von digitaler und realer Einkaufswelt

Björn Hallmann, Content Redakteur bei Trafficmaxx.de hat selbst über Vorhersagen recherchiert und einen Trend in der Verschmelzung der realen und der digitalen Einkaufswelt ausgemacht. Seine Zusammenfassung ist so passend, dass wir sie Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten:

„Alles soll Hand-in-Hand gehen und so einfach, praktisch und individualisiert wie möglich sein. Antrieb der Entwicklung ist das massiv veränderte Mediennutzungs- und Einkaufsverhalten des Kunden selbst. Es liefert über diverse Touchpoints notwendige Daten, welche in Echtzeit analysiert und durch bestehende Informationen aus der Cloud ergänzt werden.“

Die Frage bei dieser Entwicklung ist jedoch, ob KMUs mit dieser Entwicklung Schritt halten können, oder auf der Strecke bleiben werden.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Dieser Trend ist zwar nicht neu, aber die Umsetzung desgleichen ist in vollem Gange. Auch 2016 wird im Zeichen des Cross-, Multi- und Omnichannels stehen. Seien es nun Initiativen wie „Mönchengladbach bei eBay“ oder „OnlineCity Wuppertal“ – die Verknüpfung von on- und offline wird stärker zunehmen. Gerade traditionelle stationäre Händler werden davon profitieren. Dass der Weg auch andersherum möglich ist, zeigt Amazon mit seinem ersten stationären Bookstore in Seattle.

Quelle: http://www.trafficmaxx.de/blog/online-marketing/e-commerce-online-marketing-trends-fuer-2016-im-ueberblick

10. Hilary Clinton wird der erste weibliche Präsident Amerikas

Fred Wilson ist eigentlich Venture Capitalist und das schon seit 30 Jahren. Doch in seinem Blog-Beitrag „What Is Going To Happen In 2016“ hat er es sich nicht nehmen lassen, auch das politische Geschehen in Amerika zu betrachten. Und was sollen wir sagen: wir hielten diese Vorhersage für einen gebührenden Abschluss unserer 10 Vorhersagen für 2016.

Unter Nummer 9 erklärt Fred, warum Hilary Clinton der 45. und der 1. weibliche Präsident Amerikas wird. Wem haben wir diese Ehre zu verdanken? Donald Trump.

Wilson glaubt, dass Trump zum republikanischen Präsidentschaftskandidat ernannt wird. Trump hält sich nicht gerade vornehm mit Kritik zurück und so ist es nicht verwunderlich, dass er den Tech-Sektor für dessen Unterstützung von Immigranten angreift.  Dieser wird sich daraufhin geschlossen hinter Hilary Clinton stellen, die so die Wahl gewinnen wird.

Deswegen finden wir diese Vorhersage für 2016 spannend:

Wir finden diese Vorhersage sehr spannend, weil wir keinen Zweifel daran haben, dass sie genau so eintreten wird.

Fred Wilson is ein Venture Capitalist und ist dies schon seit 1986.

Fred Wilson ist Venture Capitalist und das schon seit 30 Jahren. Darüber hinaus ist er noch Ehemann, Vater, Blogger, Musikfan und ein ganzes Bündel anderer Dinge.

 

Quelle: http://avc.com/2016/01/what-is-going-to-happen-in-2016/

Anfang 2017 wird zurückgeblickt!

Das waren die 10 interessantesten Vorhersagen für 2016. Wenn Sie den Artikel gemocht haben, wird es Sie sicherlich freuen, dass wir Anfang 2017 diese Vorhersagen auch überprüfen werden, ob und in welchem Umfang sie denn eingetroffen sind.

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