So kauft die Generation Z ein

So kauft die Generation Z ein


Die Generation Z ist – wie der Name vermuten lässt – die Nachfolgegeneration der Generation Y und ihre Mitglieder wurden etwa zwischen 2000 und 2015 geboren. Warum sollten Sie sich als Onlinehändler mit der Generation Z befassen? Richtig, diese Generation stellt die Kunden von Morgen dar und wird zunehmend die Generation Y als kaufkraftstärkste Generation ablösen.

Definition der Generation Z

Da Kleinkinder der Generation Z schon im frühen Alter Smartphones und Tablets kennen lernen, durchlaufen sie eine andere Entwicklung als die Generation Y. Anders als eine in der Arbeit Sinn suchende Generation Y möchten Mitgleider der Generation Z etwas nach außen darstellen. Vermehrt möchten Sie Karriere machen und Führungsstellen besetzen. Networking ist dieser Generation ebenso wichtig wie das Streben nach Anerkennung.

Wo sucht die Generation Z und wie erreicht man sie?

Social Media

Als primäre, inspirierende Medien nutzen die Mitglieder der Generation Z Instagram (66 %) und YouTube. 37 % geben an, im letzten Jahr ihre Nutzung von Social Media für das Treffen von Kaufentscheidungen intensiviert zu haben. Videos und Bilder sind der Generation viel wichtiger als Text. Darauf sollten Sie sich bei Ihrer Social Media Planung einstellen. Zwei Drittel der Mitglieder der Generation Z geben an, an dem direkten Erwerb von Waren über Social Media interessiert zu sein.

Neue Angebote für diese Generation sinnvoll

Den nach 2000 Geborenen ist beim Einkaufen die Service-Komponente besonders wichtig. So geben allein 73 % dieser Generation an, an „Curated Shopping“-Angeboten für Kleidung interessiert zu sein. Dies können Empfehlungen aus sozialen Medien wie Instagram oder Pinterest sein oder auch Geschäftsmodelle, die beratende Komponenten enthalten, wie z.B. bei Outfittery, Zalon, Modomoto. Am verbreitetsten sind solcherlei Beratungsdienste in der Bekleidungsbranche, sie lassen sich aber auch auf andere Branchen übertragen. Wenn Sie also eine Idee haben, wie Sie sich durch ein Serviceplus, z.B. eine Chatberatung, von ihren Mitbewerbern abheben können, sollten Sie dies ausprobieren.

71 % finden Abo-Programme wie das Amazon Sparabo attraktiv und immerhin 38 % stehen einer sprachaktivierten Bestellung positiv gegenüber. Onlinehändler, die auch offline agieren, sollten zunächst ihre stationäre Filiale aufrüsten. Stichworte sind hier: virtuelle Interaktion und personalisierter Service. Als bevorzugtes Gerät zur Interaktion wird – wie kann es anders sein – das Mobiltelefon genutzt. Im Amazon Prime Now-Zeitalter findet auch Schnelligkeit in der Lieferung höchste Beachtung. Lieferzeiten sind ein Auswahlkriterium beim Kauf. So geben 58 % der Generation Z Shopper an, mehr als 5 US$ (extra) für eine Belieferung innerhalb einer Stunde zahlen zu wollen.

Die genannten Beispiele machen deutlich, dass diese Generation sehr impulsiv einkauft und offen für zeitlich begrenzte Sonderaktionen etc. ist. Für Onlinehändler bedeutet dies, dass diese Wege finden sollten, über intelligentes Marketing passende Einkaufsimpulse für die Vorlieben dieser Generation auszulösen bzw. zu fördern.

Fehlende Markenverbindung

Im direkten Vergleich zu den Millenials ist die Generation Z (noch) weniger festgelegt. So kaufen 16 % in nur einem Geschäft für Bekleidung ein (ältere Millenials: 26 %). Bei Drogerie- und Beauty-Produkten beträgt die Rate 19 % (Millenials: 34 %) und im Bereich Lebensmittel 38 % (Millenials: 55 %). Anders herum formuliert ist die Generation Z noch überdurchschnittlich flexibel dabei, wo sie einkauft. Dies kann eine Chance für diejenigen Händler darstellen, die mit der richtigen Kommunikation, den richtigen Produkten und dem passenden Service punkten kann.

Hoher Bewertungswille

Fast 70 % der Mitglieder der Generation Z geben an, Bewertungen zu Produkten oder Dienstleistungen verfasst zu haben. 40 % sagen, dass sie dies häufig und regelmäßig tun. Diese Generation eignet sich also sehr gut für den Aufbau eines Bewertungsprofils und einer Reputation. Nutzen Sie dies durch das Bereitstellen von Anreizen und versuchen aus dieser Gruppe Bewertungen zu erhalten.

Digitale Einkaufskanäle auf dem Vormarsch

Jedes vierte Mitglied der Generation Z (24 %) bevorzugt den Onlineeinkauf gegenüber dem Offlineeinkauf. Und 13 % bevorzugen den mobilen Einkauf über Smartphone und Tablet. Zudem kaufen mehr als 40 % mehr als die Hälfte Ihrer Bekleidungsprodukte und Elektronikprodukte online. An diesen Zahlen wird sehr deutlich, wie wichtig der Onlinekanal zum Einkauf in der Zukunft sein wird und wie elementar dabei auch eine mobil optimierte Umgebung ist.

Die gesamten Ergebnisse der entsprechenden Studie finden Sie hier (Englisch).

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